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DAS ENDE: Vier Sommer und vier Winter gab es das Bergstolz Magazin. Ob im Regen, Schneesturm oder bei Kaiserwetter waren wir draußen, um die Geschichten zu erleben, die später im Bergstolz in Bild und Wort gedruckt wurden. Eine kleine Auflage, mit dem Ziel den Kern zu treffen und auf den Punkt zu kommen. Mit diesem Konzept haben wir nicht nur in der Szene, sondern auch von Außenstehenden positive Kritiken erfahren. Aufgrund fehlenden Anzeigen ist es nicht möglich das Bergstolz am Leben zu erhalten. Mit der Januar-Ausgabe erschien das vorerst letzte Bergstolz. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Abonnenten und den Firmen bedanken, die verstanden, worum es im Bergstolz ging und dies unterstützt haben. Januar 2009: ![]() Wir haben uns auch für diese Ausgabe noch einmal voll reingehängt. Für die Coverstory waren wir vergangenen April in und um Tromsø unterwegs. Der Versuch einer Backcountry Kickersession endete mit Minigolfen, und Sebastian Schels reiht sich auf der Liste der Bildermacher ein, die ihre Kunst im Fotofolio präsentieren. Schi heil. Dezember 2008: ![]() Das fängt ja gut an. Ende November gab es den ersten Schnee bis ins Tal. Und – man möchte es nicht für möglich halten – sogar genügend Schnee, um eine Skitour zu starten! Nicht so eine, bei der man vom Tal aus die Spuren sieht, weil der Übereifrige das Gras frei gelegt hat. Nein, es war reichlich von dem weißen Zeug da. Zwanzig Zentimeter Pulverschnee und unerwarteter Sonnenschein. An genau diesen Tagen rückten die Fiebrigen aus, und wir waren uns nicht sicher, ob wir nicht auf dem Weg zum Gipfel eingeholt werden würden. Kennen Sie das? Da hat man sein Tempo – klaack, klaack – so geht es dahin. Irgendwann hört man ein Klackern wie das von einer Nähmaschine immer näher kommen. Eingezwängt in eine enge Leggins stapft, meistens nur einer, an einem vorbei, als gäbe es eine 100er Pack Energieriegel umsonst am Gipfel. Vielleicht ist er nur deswegen so schnell unterwegs, damit er nicht so lange mit der engen Hose herumlaufen muss. Egal, jedem das seine. Denn wer weiß, vielleicht ist das am Ende noch ansteckend, und man findet sich demnächst selbst in solch einem Racersuit wieder. An dieser Stelle möchte ich noch auf ein Skirennen der besonderen Art hinweisen. Die Isartaler Junggesellen aus Krün veranstalten am 10. Januar 2009 zum zweiten Mal ein historisches Skirennen am Barmsee bei Krün. Start ist ab 13 Uhr. Weitere Informationen gibt es demnächst unter: www.junggesellen-kruen.de. Schi heil. November 2008: ![]() Ende Oktober hat der Schneewind die ersten Flocken angekündigt. Kurz darauf begann es zu schneien, und es dauerte keine Stunde, bis ich die erste E-Mail mit einer weißen Landschaft im Anhang erhielt. – Bei uns schneit es schon! – lautete kurz und knapp die Nachricht. Langsam endet die tote Zeit – die paar Wochen, in der der Herbst seine unangenehme Seite heraushängen lässt: zu feucht, kühl und ungemütlich. Zum Glück erscheinen in dieser Zeit die neuen Skifilme. Im Eck knistert das brennende Holz im Kamin, der frisch geöffnete Rotwein hat gerade soviel Zeit zum Atmen, bis die DVD im Laufwerk liegt und das Menü abgerufen wird. In der Stunde, die der Film dauert, erwachen die Erinnerungen an den ver-gangenen Winter. Die 60 Minuten bewegter Bilder setzen sich in alle Windungen des Gehirns und lassen die Tage, bis der Schnee endlich da ist, schrumpfen. Eine andere Möglichkeit ist, das Bike in der klamm-feuchten Hütte wieder auf Vordermann zu bringen oder an der Enduro zu schrauben, Pläne zu schmieden oder eben das zu machen, das im Sommer zu kurz gekommen ist und im Winter zur Seite geschoben wird. Schi heil. Oktober 2008: ![]() Dieses Jahr haben wir den doppelseitigen Skisalat der anstehenden Saison zugunsten der „Wir Schanzen Tournee“ gestrichen. Diejenigen, die sich dafür interessieren, suchen und finden alle Informationen imWordwideweb. Ganz anders ist bei den Geschichten, die wir hier veröffentlichen. 95 Prozent im Winter und 100 Prozent der im Sommer gedruckten Reiseberichte, Stories und Roadtripps sind nur in Bergstolz zu nachzulesen. Schon aus diesen Grund lohnt es sich ein zu bestellen. Die Geschichte vom Lauf Rauf 2008 ist einer dieser exklusiven Beiträge. Mit dem Fotofolio wollen wir jungen Bildermachern eine Plattform zur Selbstdarstellung bieten. Außerderen können wir so Bilder zeigen, die andernfalls irgendwo auf einer Festplatte als Einsen und Nullen verstauben. Weil zum Beispiel, die Klamottten und Ski vom vergangenem Jahr sind oder der Fahrer einen anderen Sponsor hat. In dieser Rubrik spielen der Bildermacher und Werke die Hauptrolle. NachdemEnde September in Zürich die Vorsaisonmit demFreestyle.ch eröffnet wurde, stehen alle Zeichen auf Skifahren. In Hintertux hat die Herbstsaison im Gletscherpark begonnen, und im Kaunertal findet Erscheinungsdatumdieser Ausgabe das schon traditionelle 23. Kaunertal Opening statt. So wird esmit Sicherheit niemandem langweilig, bis die weiße Pracht dann im Tal Einzug hält. Ich würde mich freuen, wenn sich der Winter ähnlich wie vergangenen Jahr präsentiert, aber darüber berichten wir in der nächsten Ausgabe. In diesem Sinne, Schi heil. August 2008 Ausgabe: ![]() Mehr denn je wird sich das Fahrrad in unseren Alltag integrieren. Für viele ist es nur ein Sportgerät, aber bei den stetig steigenden Benzinpreisen, ist es wie dafürgeschaffen den Geldbeutel zu schonen. Einen Gang zurückschalten und vielleicht ein Hardtail für die Besorgungen im Umkreis von zehn Kilometern, anschaffen. Am Wochenende anstatt mit dem Auto mit der Eisenbahn zum Biken, dann ist auch noch der Umwelt geholfen. Leicht gesagt, denn die Gewohnheiten lassen sich nun mal nicht so schnell ablegen. Ich will hier nicht als Moralapostel auftreten, und je nachdem wo das Ziel liegt, ist es nun mal nicht immer praktisch mit dem Zug zu fahren. Ein Beispiel ist der Dolomiten Ride, den ich mit Carlo Dieckmann und Amir Kabani vor wenigen Wochen unternommen habe. Hingegen ist das Zillertal, ideal mit der Bahn zu erreichen. In diesem Sinne,Peace, Love and Unity Mai 2008 Ausgabe: ![]() Als Partenkirchner freut mich die Tatsache, dass vergangene Saison in Garmisch-Partenkirchen ein Downhill-Rennen des IXS German Cup stattgefunden hat. War ja mehr als nur überfällig. Das Wetter meinte es nicht gerade gut mit den Veranstaltern, die in Eigenarbeit in nur wenigen Wochen eine Strecke erstellt hatten, die den Teilnehmern alles abverlagte. Für viele aus der Region war dieser Event nur ein Lichtblick in Richtung Freeride und Downhill, denn für die an- stehende Saision wird der IXS Downhill Cup nicht mehr in Garmisch-Partenkirchen stattfinden. Im Gegensatz zum Olympiaort längst vergangener Zeiten setzten Wagrain in Österreich und Spicak in Tschechien mehr aufs Zweirad und speziell auf die Bergrunterfahrer. Die beiden Orte haben vergangenes Jahr ihren Bikepark eröffnet. Mehr darüber gibt es ab Seite 20. Außerdem haben wir den Shuttleservice von Freeride Finale Ligure genutzt und waren beim legendären Megavalanche im französischen Alpe d’Huez. Wer sich über Events und Termine informieren möchte, ist am besten auf unserer Homepage aufgehoben. Hier findet man unter dem Button EVENTS alle anstehenden Veranstaltungen mit denLink zur jeweiliger Homepage. Bergstolz wünscht allen Bikern eine sonnige Saison und viel Erfolg beim Auskundschaften von neuen Trails. Rahmen und Speichenbruch Januar 2008 Ausgabe: ![]() Langsam bewegen wir uns auf die Halbzeit dieses Winters zu. Die Tage werden länger, und das Wetter ist im Spätwinter oft stabiler als in den Monaten vor dem Jahreswechsel. Aber wer will sich nach einem Saisonauftakt, wie er 2007 war, be-schweren. Der Schnee von Mitte Dezember hielt zwei Wochen, man musste sich nur in die nördlich exponierten Hänge begeben. Anfangs begannen die Ausfahr-ten vom Skigebiet. Den Rest des Jahres war Hiken angesagt, um in das unver-spurte Gelände zu gelangen. Auf den Seiten sechs und sieben stellen wir einen Teil der Neuheiten der Winter-ISPO 2008 vor. Für „Bergstolz“ ist die Sportmesse immer der Wendepunkt der Saison. Jetzt beginnt die Produktion der Stories für nächsten Winter, und in der Zeit dazwischen entsteht die erste Sommer-Ausgabe, welche Anfang Mai beim Gardasee-Festival an den Start geht. Denkt immer daran: „Broken Skis, Broken Bones, Broken Dreams“. Respektiert die Berge und die Elemente und habt soviel Spaß wie möglich! Schi heil DEZEMBER 2007 Ausgabe: ![]() Oh, was war das für ein Saisonbeginn. Am 16. November öffneten ein Großteil der österreichischen Skigebiete. Dieser Umstand und die Massen an Neuschnee, die es in den Tagen zuvor im nördlichen Alpenraum gegeben hatte, veranlasste uns zum Saisonstart nach Achenkirchen ins Skigebiet Christlum zu fahren. Klar, wir hätten auch ein anderes Skigebiet wählen können, aber hier ist es Tradition, dass am ersten Skitag der Saison die Drehkreuze ausgehängt werden. Überraschend wenig Abseitsfahrer fanden sich ein, um Freeriden zu gehen. Im Moment macht der Winter eine kleine Pause, zumindest in den Regionen unter 2000 Metern. Diese eine Woche Mitte November tröstet über einiges hinweg, aber langsam könnte es schon mal wieder schneien. In diesen Sinne wünschen wir allen ein schneereiches und gesegnetes Fest und ein erfolgreiches neues Jahr. Schi heil. NOVEMBER 2007 Ausgabe: ![]() Mein Projekt! Wer kennt das nicht? Man sieht einen Berg, eine Rinne oder einen Hang. Innerliche Freude breitet sich aus und der Wunsch sofort loszulegen. Vergangenen Winter erging es mir ähnlich in Vorarlberg. Mir ist klar, dass ich nicht der Erste bin, der diese Berge zu Gesicht bekommen hat. Und mir ist auch klar, dass jede erdenkliche Line, die von den Gipfeln und Graten ins Tal führt, höchstwahrscheinlich eine Befahrung hat. Das Abenteuer, welches mit dem ersten Blick auf die Location beginnt, ist mehr als nur Skifahren. So wie mir wird es vielen Gleichgesinnten gehen. Der einzige Haken ist der Sommer, und so können sich die Projekte schon mal mehrere Winter hinziehen, bis der Tag, kommt an dem die lang ersehnte Line gezogen wird. Abenteuer und vor allem Reisen erweitert den geistigen Horizont, und mit einer stattlichen Sammlung an Projekten wird es einem auch nicht langweilig. So trieb es Hans Riesch, Berni Stoll und Christian Weiermann auf der Flucht vor dem Sommer und auf der Suche nach dem uns gewohnten Klima nach Spitzbergen. Was die Burschen erlebt haben und ob sie fündig wurden, erfahrt ihr auf Seite 15. Mit einer Freeridetour im Puittal wurde der langjährige Wunsch wahr, einen unscheinbaren Ort im Wettersteingebirge zu erkunden. Mehr hierüber auf Seite 22, und ab Seite 24 berichten wir über die „Grand Monte“ der Allgäuer Alpen. Oktober 2007 Ausgabe: ![]() Egal wie mager der letzte Winter gewesen sein mag, abseits konnte man schon skifahren. Wer sich auf die Suche begab, fand genug Schnee. Ich will mich nicht als Schönredner outen, aber mehr als je zuvor galt es zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu sein. Hinzu kam ein mehr als bescheidener Schneedecken- aufbau, der den Unternehmungen immer wieder einen Strich durch die Rechnung zog und zu alternativen Abfahrten zwang. Noch nie zuvor musste ich meine Linie so oft an den Nagel hängen wie vergangenen Winter, und trotzdem hatten wir Spaß und konnten eine Menge Skitage auf unser Konto buchen. In dieser Ausgabe findet ihr auf zwei Seiten die Top-Freeski-Modelle der anstehenden Saison. Unglaublich, wie das Angebot an Freeski in den letzten Jahren gewachsen ist. Für fast schon jede Schneeart gibt es spezielle Bretter. Wir berichten über unsere Ausfahrt ins Pustertal und über das “Laufrauf” in den Allgäuer Bergen. Auf einen guten Winter kommt ein schlechter, so sagen es die Alten. So gesehen sollte im November die weiße Pracht wieder ins Land einziehen. In diesem Sinne, Schi heil. Eurobike - Ausgabe 07: ![]() Auch wenn man es noch nicht wahrnimmt, die Tage werden langsam aber sicher kürzer, der Herbst ist im Anmarsch. Pünktlich zur Eurobike in Friedrichshafen ist der Schwerpunkt dieser Ausgabe die Messe rund ums Bike. Auf sechs Seiten stellen wir die Neuheiten und Modifizierungen der angesagtesten Firmen vor. Auf weiteren vier Seiten gibt es das Making of des Maloja-Katalogs. Wie die Marke entstand, und wie es bei der Fotoproduktion auf La Palma war. Ich kann euch sagen, dass alle Beteiligten viel Spaß hatten. Während der siebentägigen Produktion erlebte die Crew sieben Sonnenauf- und -untergänge. Lasst euch von den Bildern verzaubern, die Bike-Saison beginnt im November und dauert vier Monate. Wer noch Urlaub über hat sollte sich in dieser Zeit eine Woche reservieren. Verbier, das noch junge Bikerevier, hat eine Menge zu bieten. Hier muss sich niemand langweilen, und außerdem haben wir auf dem Weg zum Megavalanche einen Zwischenstopp im Gebirgsdorf unterm Mount Fort eingelegt. Mehr hierüber ab Seite 22. Auch wenn wir noch eine Menge Tage zum Biken gehen werden, endet mit dieser Ausgabe der Bergstolz-Sommer. In der nächsten Ausgabe wechseln wir das Sportgerät. Dann stehen die Skifahrer und Telemarker im Fokus. Bis dahin Happy Trails Juni/Juli 2007 Ausgabe: ![]() Seit Ostern sind die Bedingungen zum Freeriden in den Alpen perfekt. Der Schnee ist weitest-gehend geschmolzen, und Ausflüge bis auf 2000 Meter waren schon möglich. Mittlerweile haben auch die Bikeparks in den Regionen darüber geöffnet. Nun sieht man sie wieder überall, die Mountainbike-Hippies. Im Woodstock-Style sind die Freerider und Downhiller unterwegs. Erkennungszeichen: Schlafsack, Isomatte und eine Flasche Rotwein. Sie belagern die Park-plätze in den Bikeparks oder schlafen oben auf dem Berg, um nach dem Sonnenaufgang den ersten Trail zu fahren. Ihre Ansprüche sind auf ein Minimum reduziert, denn die Kohle braucht man für Lifttickets, Benzin und Ersatzteile. Wenn alles gut läuft, bleibt es bei abgefahrenen Bremsbelägen, Reifen, Kette und Schaltwerk. Dies sind Teile, die man sich vor der Saison angeschafft hat, um den Fahrbetrieb nicht unnötig zu beeinträchtigen. Das Ziel ist klar: möglichst viele Trails finden und Parks besuchen, immer auf Achse sein. Jedes Wochenende oder im Urlaub auf der Suche nach neuen Locations und neuen Abenteuern. Zusammen mit den Lingott Brothers war ich letzten Sommer sieben Tage im Wallis unterwegs. Wir ließen uns vom Furka Pass bis Zermatt treiben und pickten uns die Nuggets heraus. Mai 2007 Ausgabe: ![]() Nachdem die großen Events zu Saisonbeginn beendet waren, stand die Suche nach den besten Trails auf unserem Plan. Und weil das ein Fass ohne Boden ist, erstellten wir eine Hitlist. Sie führte uns in die Schweiz, nach Italien und Öster- reich, und gelegentlich stolperten wir über kleine Resorts, die noch keinen großen Bekanntheitsgrad haben. Da der Sommer nahtlos vom Herbst in den Frühling überging, kam der Drahtesel nur selten zum Rasten, und hätte es im März nicht geschneit, könnte man schon vom „endless summer“ sprechen. Wie auch immer – die frisch gewachsten Ski stehen mit scharfen Kanten im Keller, und da bleiben sie auch bis der nächste Winter kommt. Der wenige Schnee wird schnell den Bach runter gehen, und seit Anfang April sind schon die ersten Bikeparks ge- öffnet. Ich hoffe, dass wir mit den Geschichten dieser Ausgabe die Lust aufs Biken noch mehr ntfachen und vielleicht bei der Urlaubsplanung behilflich sein konnten, bis dahin. Happy trails Januar 2007 Ausgabe: ![]() Die Winter-ISPO 2007 steht vor der Tür. Vom 4. bis 7. Februar öffnet die weltweit größte Sportartikelmesse in München ihre Pforten. Die Sportindustrie stellt hier ihre Neuheiten für die Wintersaison 2007/08 vor. Neue Designs und innovative Lösungen bei Material und Technik sind zu erwarten. Auf Seite sechs haben wir einige Produkte zusammengestellt. Für Bergstolz endet die Saison im Januar. Jetzt beginnt die Zeit, in der wir uns selbst auf die Bretter stellen und Geschichten für nächstes Jahr sammeln. Die größte Herausforderung wird darin liegen ausreichend Schnee zu finden. Mit ein wenig Gespür sollte das kein Problem werden. Die nächste Ausgabe von Bergstolz erscheint Anfang Mai, dann wieder mit den Themen der Zweirad Fraktion. Bis dahin wünsche ich allen eine unfallfreie Saison und genügend Schnee. Schi Heil Dezember 2006 Ausgabe: ![]() Haben Sie sich schon Gedanken über den kommenden Winter gemacht? Sich ertappt beim Schönreden, wie toll die Saison werden wird, weil der Schnee erst Ende Dezember kommen soll, und dann umso mehr! Ich werde langsam unruhig, und das gefällt mir gar nicht. Viel zu stark hat sich der vergangene Winter in meinem Hirn verankert. Die Vorstellung weitere zwei Wochen auf die weiße Pracht warten zu müssen, lässt mich die Wand hoch gehen. Skifahren in Gletschergebieten widerspricht mir, weil ich mir da immer vorkomme als sei ich in einen Ameisenhaufen getreten. Als Jibber hat man diese Probleme nur bedingt, denn zum Aufstellen von Rails braucht es nicht viel Schnee und zum Bau von Kickern reicht er mal ebenso. Einziger Nachteil ist die hohe Verletzungsgefahr. Für mich ist Skifahren mehr: Ich will ins Gelände, will meine Ruhe. Am liebsten spüre ich den Schnee in meinem Gesicht. Nicht weil ich gestürzt bin, was gelegentlich vorkommt, sondern weil ich im Deep Powder cruise! Die Alternativen sind begrenzt. Was bleibt mir anderes übrig, als das zu nutzen, was es gibt? Also werde ich auch nächstes Wochenende wieder auf einen Gletscher fahren, die gesicherten Pisten verlassen, um dort skizufahren wo die Betreiber die Lifte aus lassen, weil es nicht genügend Schnee für die Massen hat. Für mich ist das wie eine Therapie auf’m Divan, mit dem Unterschied, dass ich mich bewege und mir den Winter nicht mehr schönrede. Schi Heil Schi Heil November 2006 Ausgabe: ![]() Auf der Suche nach dem Abenteuer, sind wir das nicht alle? Weg vom tristen, grauen Alltag. Die geregelten Zeiten, Aufstehen, Arbeiten, Schlafen hinter sich lassen und nur das tun, wonach einem der Sinn steht. Treiben lassen. Egal, ob es nur für ein Wochenende nach Südtirol oder für längere Zeit weiter weg geht, Abenteuer kann man nicht planen. Sie entstehen aus der Situation. Jetzt frage ich mich, wie kann ein Reiseveranstalter einen Abenteuerurlaub anbieten, bei dem jedes Detail durchorganisiert ist. Bleibt da nicht das Abenteuer zu Gunsten des Konsums auf der Strecke? Bei einer derartigen Reise ist doch alles kalkuliert: 20 Minuten Pause beim Denkmal „XY“ und eine Stunde zur freien Verfügung am Basar oder im Nationalpark, alles läuft nach Plan wie im Leben zuhause. Die Suche nach dem Abenteuer ist ein doch nicht so einfaches Unterfangen! Schi Heil Oktober 2006 Ausgabe: ![]() Und wieder steht der Winter vor der Tür. Man möchte es nicht glauben, wie wenig Schnee auf den Gletschern liegt. Um frühestmöglich öffnen zu können und um dem Gast das Geschiebe zu den Plattliften zu ersparen, haben die Betreiber der Zugspitzbahn den Fels vor den Lifteinstiegen abgetragen und die Senken aufgefüllt. Die Tatsache, dass Garmisch-Partenkirchen die Alpine Ski Weltmeisterschaft 2011 zugesprochen bekommen hat, trägt schon Früchte. Und so wird die ewige Ansteherei an der HausbergTalstation kommenden Winter ein Ende haben. Deutschland wurde nicht Fußball Weltmeister, und ob M. Schumacher seinen achten Titel holen wird, steht noch in den Sternen. Bis der erste Schnee kommt, werde ich mir den Winter schön reden. Die Ski wachsen und den Rest der Zeit zu Fuß oder mit dem Mountenbeikl in die Berge ziehen. Wer weiß, wie schnell dieses Jahr die weiße Pracht über uns herein fällt. Ich bin bereit! Schi Heil Juli 2006 Ausgabe: ![]() Auf meiner letzten Reisen im größten Mountainbike Spielplatz, den Alpen, musste ich feststellen das immer mehr Biker die Trails der Alpen aufsuchen. Sei es in Südtirol, in der Schweiz oder zuhause in Bayern. Die kleinen Touren im Mittelgebirge sind genauso abwechslungsreich, müssen aber im Vergleich die Segel streichen. Ich nehmen mal Portes Du Soleil. Eine Tagestour besteht aus Singletrails, die auch von Wanderer und Bergsteiger genutzt werden, und Downhill-Strecken. Man beginnt die Tour zum Beispiel in Morgins, über Les Crosets geht es nach Avoiaz, Morzin, Les Gets und dann zurück. Es ist wie beim Skifahren, wer hat schon Lust eine Woche lang auf der gleichen Piste zu wedeln! Happy Trails, Anthony Brey Mai 2006 Ausgabe: ![]() Tja, so erfreulich lang die letzte Bike-Saison auch war, so hartnäckig hat sich heuer der Winter verabschiedet. Bei uns in den Bergen ist man es gewöhnt, dass es im April noch schneit und das ist auch nicht weiter tragisch, denn zu dieser Jahreszeit bleibt der Schnee eh nicht mehr lange liegen. Spätestens wenn die Sonne zum Vorschein kommt, geht der Schnee und dann stelle ich meine Ski wieder ins Eck und hole mein Bike aus der Hütte. Wenn Ihr diese Ausgabe in den Händen haltet, ist es endgültig vorbei mit dem Schnee. Ich freue mich schon, auf meinem Drahtesel die Single-Trails abzufahren. Um euch bei der Suche nach einem coolen Spot zu inspirieren, war ich letzten Sommer auf Achse. Wir stellen euch das Bike-Revier Scuol im Engadin vor und als Highlight den ersten Teil von „on the road“ mit Freeridetours in Williams Lake, BC und im Mountain Bike Park Whistler. Happy Trails Januar 2006 Ausgabe: ![]() Wenn ich auf die Wintersaison 2004/05 zurückblicke, erinnere ich mich, dass ich Mitte Januar einiges an Zeitaufwand um in den Alpen Schnee zu finden. Letztendlich wurde ich in der niederen Tatra fündig und als ich zurück in die Alpen kam, begann auch hier der Winter, Ende Januar! Viele sprachen von einer Klimaveränderung und das die Winter in der Zukunft kürzer würden, klar ist da was dran, aber ich erinnere mich an das Jahr 1976, als es nicht mehr zu schneien aufhören wollte und sich riesige Schneemengen über das Loisach-Tal und seiner Umgebung abluden. Ebenso erinnere ich mich an die Achtziger Jahre als der Schnee ausblieb. Es gibt gute Winter und es gibt auch magere, schneearme Winter. Das Klima verändert sich nun mal und durch die Zerstörung der Ozonschicht ist das System noch empfindlicher geworden. Ich bin kein Wissenschaftler und auch kein Wettermacher, was ich sagen will, genießt diesen Winter in vollen Zügen, wer weiß wie es nächste Saison sein wird. An alle die sich zum Winterbeginn abgeschossen haben und diese Saison ausfallen, nächstes Jahr wird es wieder weitergehen, erfolgreiche Genesung! Schi Heil 1. Bergstolz Skifilm Fest am Eckbauer, Partenkirchen, Bayern Das erste Bergstolz Skifilm Fest war ein voller Erfolg!
Dezember Ausgabe: ![]() Wie bereitet man sich auf den Winter vor? Am besten ist es, wenn man das ganze Jahr über Sport betreibt, so hält man den Körper in einer guten Verfassung, was den Einstieg mit dem Fall der ersten Schneeflocken wesentlich erleichtert. Da man beim Skifahren oder Telemarken Muskeln beansprucht, von denen ich nicht wei_ wie ich sie im Sommer trainieren soll, stellt sich wahrscheinlich nicht nur für mich die Frage, wie man dem Problem Herr wird. Unter professioneller Anweisung lässt sich das Muskeldefizit im Fitness-Studio ausmerzen. Wem dies zu trocken ist, hat noch die Möglichkeit im Herbst auf den Tiroler Gletschern seine Muckis aufzubauen, inklusive eines Höhentrainings. Eine andere Trainingsmethode ist das Skipisten-Einfahren. Wenn der erste Schnee bis ins Tal fällt und eine halbwegs ordentliche Unterlage bildet, ist es in der Regel meist zu wenig Schnee um ihn mit der Pistenraupe zu planieren. Zum Skifahren reicht es aber allemal und so kann man die Zeit bis zu Öffnung des Skigebietes nutzen, um sich fit zu machen. Wie? Ganz einfach mit Touren- oder Telemarkski, Felle aufziehen und los. Soviel zum physischen Training, seit diesem Jahr gibt es die Möglichkeit des psychischen Trainings, SSX on Tour heißt das Programm für alle gängigen Spiele-Konsolen. O.k., nicht immer realitätsnah aber es macht Spaß, mehr über dieses Spiel findet Ihr auf Seite 6. Die Bergstolz Redaktion wünscht allen ein fröhliches und gesegnetes Weihnachten, keep on riding! November Ausgabe: ![]() Wo bleibt das Maurer-Gold? Ihr werdet euch jetzt fragen, was zum Teufel ist das Maurer-Gold und wieso diese Bezeichnung. Der Ausdruck kommt vom Bau, denn als die Winter noch lânger dauerten und schneereicher waren, gingen die Maurer wenn der Schnee im Tal liegen blieb zum stempeln (Bayrische Hammerwerke). Da sich der Winter anscheinen immer mehr ins neue Jahr verlagert, ist dieser alte Begriff nicht mehr up to date, da nun bis auf einige Wochen das ganze Jahr durchgearbeitet werden kann. Des Einen Freud ist meist des Anderen Leid und der Andere sind in diesem Fall die Bergbahnbetreiber, kein Schnee - kein Skibetrieb. Alternativen müssen her! Das Aufrüsten der Pisten mit Kunstschneeanlagen verspricht nur den erwünschten Erfolg, wenn die Temperaturen mitspielen, wenn es im Tal zu warm ist, muss man in die oberen Regionen oberhalb der Baumgrenze. So kann es gut sein, dass in nicht allzu ferner Zeit die Zugspitze bescheit wird, angeblich sollen diesen Winter schon Probe-Beschneiungen durchgef?hrt werden. Wie auch immer, ich bevorzuge das echte Maurer-Gold und bis dieses kommt, habe ich ja noch mein Mountain Bikel um mich fit zu halten. Habt geduld! Oktober Ausgabe: ![]() Für diese Ausgabe haben wir eine Reise nach Italien unternommen um mit den Telemark-Ski in Paganella zu cruisen, wir waren beim GAP 1328 Sommercamp auf der Zugspitze und wegen des zu kurzen Winter haben sich Sebastian Blasy und Oliver Andorfer auf den Weg nach Neuseeland gemacht und atem- beraubende Bilder mitgebracht. Der Eine oder Andere wird bestimmt schon mit dem Ge- danken gespielt haben sich einen neuen Ski anzuschaffen. Auf der Seite acht haben wir alle gängigen Modelle der kommenden Saison abgebildet. Wir wünschen allen einen Unfall- freien und schneereichen Winter, in diesen Sinne, Ski Heil! Bergstolz Ski & Bike Magazin ist: ein Free-Mag, die Zeitschrift liegt bei ausgewählten Sportfachhandel und Messen aus und kann auch als Abo bezogen werden. Beim Abo werden lediglich die Portogebühren berechnet. Eine Plattform für Skier, Telemarker und Mountain Biker im deutschen Sprachraum das sich ausschließlich mit dem Thema Freeride befasst. Wir wenden uns an alle Freerider und Variantenfahrer, die nicht davon ablassen können, sich im Gelände oder im Park frei zu bewegen. Wofür steht der Name: Bergstolz, steht für die tausend kleinen Dinge, die uns immer wieder in die Berge locken, wie zum Beispiel: Das Gefühl, wenn man Abends nach einem Powder-Day aus den Skischuhen steigt und der Tag wie ein Film im inneren Auge nochmals abläuft oder wenn man nach einer schneidigen Abfahrt zum Gipfel zurück blickt. |
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